| back | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Presseberichte zum 12. internationalen Gitarrenfestival | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Templiner Zeitung Mittwoch, 2. Juni 2004 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Exzellente Klänge beenden Wettbewerb | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Templin (hsk). Mit "exzellenten Vorträgen", wie sie Barbara Richter- Rumstig bezeichnete, ging am Mon- tag mit einem Abschlusskonzert das 12. Internationale Gitarrenfestival zu Ende. Nachdem an den Tagen zuvor Meister wie Isabel Siewers, Roberto Aussel, Anton Koudriavtsev und Uwe Kropinski ihr Publikum ver- wöhnten, erwiesen sich hier Heinrich Hannes Bachmann, Christian Volk- mann, Saskia Legler und Anna Koch als hoffnungsvolle Nachwuchstalen- te. "Wir können mit der Resonanz auf die Konzerte sehr zufrieden |
sein", meinte Barbara Richter-Rums- tig, die gemeinsam mit ihrem Mann Dieter Rumstig zu den Initiatoren des Festivals zählt,"wenn auch das ei- gentliche Inhaltliche verloren gegan- gen ist". Angesichts fehlender Preis- gelder hatte der Wettstreit von Gitar- renschülern aus Brandenburg und an- deren Bundesländern abgesagt wer- den müssen. Vier der ursprünglich gemeldeten Teilnehmer kamen trotzdem. Saskia Legler und Anna Koch ließen es sich nicht nehmen, unter anderem die Pflichtstücke des Komponisten Tho- mas Böttger zu spielen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Mit einem Konzert hoffnungsvoller Nachwuchstalente ging im Ferienhotel Templin das 12. Internationale Gitarrenfestival des Kustinstitutes Baja e.V. zu Ende. Zu den jungen Gitarrenschülern, die hier "exzellente" Stücke vorstellten, zählte auch Saskia Legler. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Könner auf der Gitarre spielt in St. Georgen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Anton Koudriavtsev - ein neuer Name beim Gitarrenfestival des Kunstinstitutes BAJA e.V. in Templin | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Templin. Vor einem leider recht gering gebliebenen, aber dankbaren Hörerkreis ließ der der Gitarrensolist Anton Koudriavtsev, 1970 in Dnjeprpetrowsk geboren und über- dies eine stattliche Erscheinung,sei- ne bewundernswerte Kunst hören. Das Programm begann mit einem denkbar ungewöhnlichen Werk: der großen Partita d-Moll für Violine so- lo von Johann Sebastian Bach. Koudriavtsev hatte sie in weitestge- hender Anlehnung an das Bach`sche Original auf sein Instrument übertra- gen. Natürlich stellt sich sofort die Frage , wie weit es künstlerisch ver- tretbar ist, ein so wichtiges Werk der Violinliteratur für ein anderes Instru- ment zu bearbeiten? Nun liegen ja die technischen Mög- lichkeiten zwischen Violine und Gi- tarre, ob gestrichen oder gezupft,gar nicht so weit auseinander, und Nico- lo Paganini, der auf beiden Instru- menten virtuos zu Hause war, gibt in seinen Sonaten für Violine und Gitar- re darauf eine erste Antwort.Schließ- |
lich war es Bach selbst, der eini- ge seiner Violinsonaten für Orgel um- schrieb und der ohne Bedenken, was ihm bei anderen Komponisten gefiel, ob Corelli oder Vivaldi, mit Vorteil seinen eigenen Klangvorstellungen unterwarf. Gleichwohl bleibt doch für solche Übertragung für die Gitarre eine Menge zu bewältigen: exakt ausge- führt virtuose Läufe in Höhe und Tiefe machten Staunen und eine Spannung des Hörens lenkte den Blick auf das leichtflüssige Einge- spieltsein beider Hände. Ein großer Vorteil, eigentlich ein entscheiden- der, der zu Gunsten dieser Übertra- gung sprach, zeigte sich in der Aus- führung des akkordischen Spiels. Zu Bachs Zeiten war dies nur durch Dau- mendruck auf die entspannten Haa- re eines gewölbten Bogens möglich. Der heutigen Violine mit gespannten Bogenhaaren und gerader Stange bleibt da nur das schnelle Nacheinan- der der Töne, das "Arpeggieren". |
Fast mühelos gelingt dies dagegen bei der Gitarre. Ein Werk so einge- richtet und dargebracht, bereichert zweifellos die Literatur dieses Instru- mentes. Nach der Pause öffnete Kou- driavtasev der Moderne die Tür und zeigte, wie sich die Ausdrucksskala auf der Gitarre erweitert hat. Die ersten beiden Werke, die er spielte, wurden ihm von ihren Kom- ponisten Vladimir Tsytovitsch und Andreas Pflügler in Verehrung gewid- met. Bei ihnen waren auch die ersten neuen Elemente im Spiel hörbar: Schläge mit der flachen Hand auf die Saiten über dem Schalloch und das Klopfen auf den Korpus. Gut war auch, den sehr wichtigen Universal- komponisten Hans Werner Henze vorzustellen und schließlich brachte der Solist Bruce McCombies "Nights- hade Rounds" mit urwüchsiger ame- rikanischer Rhythmik in einem voll- griffigen Akkordspiel zum Klingen. Herzlichen Applaus gewährte der erstklassige Virtouse eine Zugabe. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Proben ihres Könnens gaben die Mädchen und Jungen des BAJA-Orchesters. |
Lieder aus "Die schöne Müllerin " brachten Kammersänger Johannes Sterkel und Leopold Saracino zu Gehör. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lehrstunden für den Nachwuchs | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kunstinstitut BAJA gelingt zwölfte Auflage des Internationalen Gitarrenfestivals - Thema - " Mühlen " durchzieht Programm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Templin (Uwe Werner). Das 12. Internationale Gitarrenfesti- val des Kunstinstituts BAJA ist Gechichte. Fünf Tage lang übten, musizierten, konzertier- ten und brillierten von Don- nerstag bis zum Pfingstmontag wieder rund 50 Nachwuchsmu- siker und gestandene Profis gemeinsam. So etwas findet man übrings nur sehr selten in Europa, kümmern sich doch in Templin regelmäßig Spitzen- musiker und führende Musik- pädagogen aus aller Welt um die Förderung und künstleri- sche Weiterbildung von jungen Leuten. In diesem Jahr waren Uwe Kropinski (Deutschland), Anton Koudriavtsev (Ukraine/ Schweiz), Roberto Aussel und Maria Isabel Siewers de Pazur (beide Argentinien) dabei. Pa- rallel zum Festival war im Feri- enhaotel eine Fotoaustellung des Schwedters Thomas Jans- son mit Fotografien von Müh- lenaus Gegenden zwischen Mittelmeer und Ostsee zu se- hen. Obwohl der Etat für das Gitar- renfestival leider erneut schmal war, ist es Barbara |
![]() |
Das sind 12-mal tolle Organi- sation, 12-mal Betteln um Geld, und zum 12. Mal ist es geglückt, Dank allen Beteilig- ten, Organisatoren, Sponsoren und Künstlern." Den Auftakt für das 12. Inter- nationale Gitarrenfestival bilde- te eine Aufführung von Franz Schuberts "Die schöne Mülle- rin" am Donnerstagabend. Mit viel Applaus bedachte Akteure waren Kammersänger Johan- nes Sterkel (Bariton) aus Wien und der aus Mailand (Italien) angereiste Gitarrist Leopoldo Saracino. Es schlossen sich hochklassige Solokonzerte der Gitarrenprofis im Hotel Dölln- see-Schorfheide, in Templin, Alt Placht und in der Europäi- schen Akdemie Schloss War- tin an. Ihre "Mühlengeschich- ten" führten Musikschüler aus der Region am Sonnabend im Ferienhotel auf, die dafür mit Margit Rossberg und Dieter Rumstig fleißig geübt hatten. Den würdigen Abschluss bilde- te schließlich am Pfingstmon- tag das trditionelle Preisträ- ger- und Abschlusskonzert im Ferienhotel. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Auch die Mitwirkenden bei der Aufführung der "Mühlenge- schichten" waren am Eröffnungsabend dabei. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Richter-Rumstig und Dieter Rumstig sowie den anderen Mitstreitern gelungen, ein an- spruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen. So leite- ten Anton Koudriavtsev, Rober- to Aussel und Isabel Siewers Meisterklassen, und Uwe Kro- pinski führte einen kostenlo- sen Improvisationsworkshop durch. Ausdrücklich öffentlich bedankt hat sich Barbara |
ter-Rumstig bei den Künstlern, weil diese wieder einmal ein Herz für das Festival gezeigt und sich ohne lange zu disku- tieren bereit erklärt hatten, großzügig auf einen Teil der üblichen Honorare zu verzich- ten. Templins Bürgermeister Ulrich Schoeneich (SPD) mein- te bei der Eröffnung anerken- nend: " Das 12. Internationale Gitarrenfestival von BAJA. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Pressemitteilung 12. Internationales Gitarrenfestival beendet Mit dem Abschlusskonzert, über das auch der RBB in seinen Nachrichten kurz berichtete, ging am Pfingstmontag das 12. Internationale Gitarrenfestival des Kunstinstituts BAJA in Templin zu Ende. Es fanden an 5 Tagen acht bis auf eine Ausnahme gut besuchte Konzerte mit international hochrangigen Künstlern statt. Zu Gast waren: der Bariton Kammersänger Johannes Sterkel aus Österreich, die Gitarristen Leopoldo Saracino (Italien), Anton Koudriavtsev (Ukraine-Schweiz), Uwe Kropinski (Deutschland), Roberto Aussel und Isabel Siewers (beide Argentinien). Außerdem fanden ein Spielliteraturworkshop mit Thomas Blumenthal und ein Improvisationsworkshop mit Uwe Kropinski statt. Eine Fotoausstellung von Thomas Janssen zum Thema Mühlen", dem übergreifenden Thema des Festivals, rundete das Ganze ab. Bemerkenswert war die Eigeninszenierung Mühlengeschichten" mit Schülern der Region. Es wurden Volkslieder und literarische Texte zum Thema dargeboten, der Boitzenburger Klostermüller erzählte kurzweilig über das Müllerhandwerk und 12 Kinder brachten das mit viel Beifall bedachte, selbst geschriebene Märchen Zwergenmützchen" auf die Bühne, unterstützt von einem 14köpfigen Schülerorchester. Leider mussten aus finanziellen Gründen (die Preisgelder konnten nicht aufgebracht werden) alle Wettbewerbe gestrichen werden. Dadurch konnte ein wichtiger Teil der Konzeption - hochrangige Professoren kommen mit Wettbewerbsteilnehmern zusammen - nicht realisiert werden. Der Run auf die Meisterklassen und die exzellenten Leistungen der trotzdem angereisten Studentinnen Saskia Legler (Weimar) und Anna Koch (Freiburg) beim Abschlusskonzert ließen dies vergessen und unterstrichen den dennoch hervorragenden Gesamteindruck. Zu danken haben wir dem Land Brandenburg, dem Landkreis Uckermark und der Stadt Templin für die Förderung und allen Sponsoren für Geld und Hilfe. Der Europäischen Akademie in Wartin, dem Hotel Döllnsee-Schorfheide, der evangelischen Kirche Templin und vor allem dem Ferienhotel Templin danken wir für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass uns die Veranstaltungsräume unentgeltlich zur Verfügung standen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| TOP | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||