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| Presseberichte zum 13. internationalen Gitarrenfestival | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Uckermark Kurier Templiner Zeitung, Montag, 6.Juni 2005 Bester Gitarrenspieler kommt aus Polen Templin (IH). Adam Woch war mit Abstand der beste Gitarrenspieler beim Wettbewerb", resümiert Barbara Richter-Rumstig, die künstlerische Leiterin beim Kunstinstitut Baja e.V., welcher am Wochenende das 13. Internationale Gitarrenfestival ausrichtete. Der Junge aus dem polnischen Koszalin habe ein dermaßen beeindruckendes Spiel an den Tag gelegt, dass die Jury keinen zweiten, sondern erst wieder einen dritten Preis beim Wettbewerb der bis 14jährigen vergeben konnte. Der Unterschied war einfach zu groß." Die Preisträger beim Wettbewerb der bis Zwölfjährigen sind: 1. Yannik Scholtyssek (Berlin), 2. Marc-Philipp Bismar (Schöneberg)und 3. Julia Schüler (Angermünde). Der Sonderpreis für Improvisation ging an Philipp Naß (Angermünde). Bei den bis 14jährigen belegte Pawel Baldyga aus Elk (Polen) nach seinem Landsmann Adam Woch den dritten Platz. 21 Schüler hatten sich angemeldet. Bewertet wurden ihre Leistungen von anerkannten Gitarristen wie Isabel Siewers aus Argentinien, die als Vorsitzende der Jury auch die Urkunden und Teilnehmerdiplome überreichte. Für die polnischen Teilnehmer übernahm der Lions Club die Übernachtungskosten und spendierte ein Taschengeld", berichtete Barbara Richter-Rumstig. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Templiner Zeitung, 7. Juni 2005 13. Internationales Gitarrenfestival Barocke Klänge und Eulenspiegeleien" Mitgesummt Das Quartett Geh 4" bot in Alt Placht auch bekannte Melodien. Junge Gitarrenschüler durften neben ihren Lehrern musizieren. Von Ivonne Zimmermann Templin. Das 13. Internationale Gitarrenfestival des Kunstinstitutes BAJA e.V. ist Geschichte. Neben Wettbewerben und Workshops für junge Gitarristen bot es auch wieder eine Reihe besonderer Konzerte. Da das Festival in diesem Jahr unter dem Motto Mittelalter" stand, war es nicht verwunderlich, dass am Sonnabend aus dem Kirchlein im Grünen" in Alt Placht meist barocke Klänge zu vernehmen waren. Zu Gast war in dem kleinen Fachwerk-Gotteshaus das Münchner Gitarrenquartett Geh 4". Die Mainzerin Hanna Obermeier, der Münchner Maximilian Gräbe, der St. Petersburger Mikhail Antropov und der in Kiew geborene Alexej Moiseyew lernten sich beim Gitarren-Studium am Richard-Strauss-Konservatorium in Bayerns Landeshauptstadt kennen. Sie wandeln auf musikalischen Solopfaden, feiern aber auch als Geh 4" gemeinsame Erfolge, traten bereits in St. Petersburg, Bozen, Verona oder auch Prag auf. In der Nähe von Berlin allerdings waren die jungen Gitarristen zum ersten mal zu hören und boten ein sehr abwechslungsreiches Programm. Das Publikum konnte sich nicht allein an barocker Musik, sondern auch an afrikanisch angehauchten Klängen sowie Tango-Rhythmen erfreuen. Trommeleinlagen auf der Gitarre lockerten auf, sehr bekannte Melodien, wie die aus der Carmen-Suite" luden zum leisen Mitsummen ein. Begrüßt wurden die näheren Erläuterungen der Gitarristen zu den einzelnen Stücken und ihrer täglichen Arbeit mit der Musik. So war zu erfahren, dass Originalstücke für Gitarrenquartette erst seit etwa 30 Jahren existieren. Aus diesem Grunde seien die vier Musiker gezwungen, ältere Originale selbst zu arrangieren. Weiter übersetzten sie anderssprachige Titel und machten es so leichter, die Melodien zu verstehen. So ließen die Musiker ihr Publikum zum Beispiel wissen, dass Grises y Soles" von Màximo Pujol von der Großstadt Buenos Aires und ihren Gegensätzen erzählt. Als reizvoll wegen ihres besonderen Schwierigkeitsgrades wurde Vittorio Fellegaras Winterzeit `98" beschrieben. Die Gitarristen kündigten mit einem Lächeln an, ihr Bestes geben zu wollen. Dass das spürbar wurde, gab ihnen der Applaus des Publikums nach der Zugabe zu verstehen. Einer besonderen Herausforderung stellte sich auch in diesem Jahr wieder der als Jahrhundert-gitarrist" betitelte Uwe Kropinski. Das Improvisationstalent spielt hauptsächlich eigene Stücke, gibt in seinen Konzerten aber auch bearbeitete Jazzstandards zum Besten. Und so lud der Berliner anlässlich des Gitarrenfestivals zu der Orchesterprobe Eulenspiegeleien" ein. Von ihm geschrieben, standen die Späße und die Unbeschwertheit des Till Eulenspiegel im Vordergrund. Zwei mal zwei Stunden hatten an den Proben Interessierte jeden Alters die Gelegenheit, sich in dem Orchester zurechtzufinden, um schließlich die Eulenspiegeleien" beim Preisträger- und Abschlusskonzert am Sonntag aufzuführen. Kropinski stellte bei der ersten Probe nur kurz die Handlung vor und wies sofort die Akkorde zu. Besonderen Spaß schienen den kleinen Gitarristen das Spielen des Marktplatz-Durcheinanders" zu bereiten. Natürlich ergaben sich in diesem ungewohnten Zusammenspiel auch einige Schwierigkeiten, an denen die Musikschüler aber viel lernen konnten. So war es für sie gar nicht so einfach, die Töne möglichst lange klingen zu lassen. Margit Rossberg vom Vorstand des Vereins Kunstinstitut BAJA e.V. fand es besonders anregend, dass in einem so bunt zusammengewürfelten Orchester auf Zeit Lehrer und Schüler auf eine Stufe gestellt seien. Das ganze Festival würde von solchen Zusammentreffen leben, erklärte sie weiter und lobte im gleichen Atemzug die dafür sehr guten Bedingungen im Templiner Seehotel. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Templiner Zeitung Dienstag, 7. Juni 2005 Keine Selbstverständlichkeit Templin (UB). Eine Selbstverständlichkeit ist das Internationale Gitarrenfestival nicht. Denn trotz des großen Engagements von Mitgliedern des Kunstinstitut BAJA e.V. droht es seit einigen Jahren wegen Geldmangels wegzubrechen. Doch letztlich klappte es auch diesmal wieder, zum immerhin 13. Mal, dank Förderung durch das Land, den Kreis und die Stadt, wie René Bungenberg, der Vorsitzende des Vereins, zu würdigen wusste. Besonders hervor hob er das Engagement von Barbara Richter-Rumstig, Dieter Rumstig und Margit Rossberg, die sich ehrenamtlich wiederum am meisten um die Organisation des Festival verdient gemacht hatten. Immerhin waren diesmal etliche dem uckermärkischen Publikum noch nicht bekannte Gitarristen und zum ersten Mal sogar ein Lautenist, der sympathische Österreicher Wolfgang Praxmarer, vertreten. Es gelang, 40 Kinder, davon die Hälfte noch im Kita-Alter, für die szenische Aufführung einer Eulenspiegel-Geschichte zu begeistern. Und es fanden neben zwei Wettbewerben für junge Gitarristen sieben beiendruckende Konzerte statt, diesmal auch in anderen Orten der Uckermark, wie in Glambeck, Alt Placht, Prenzlau oder Wartin. Umschau Neugierig Honorar spendiert Templin (UK) Wolfgang Praxmarer aus Innsbruck ist nicht nur ein begnadeter Lautenspieler , sondern auch Leiter der Musikabteilung des ORF. Er reiste bewusst mit dem Zug in die Uckermark, um sich auf Land und Leute einzustimmen. Auf sein Honorar verzichtete der Künstler zugunsten der musikalischen Arbeit, die das Kunstinstitut BAJA mit Kindern leistet. Ziel erreicht Mehr Polen zu Gast Templin (UB). Ein lange verfolgtes Ziel, mehr junge Gitarristen aus Polen mit dem Festival anzusprechen, wurde in diesem Jahr erreicht. Vier Wettbewerbsteilnehmer kamen aus dem Nachbarland. Dies war mäglich. Weil der Lionclub ihre Übernachtung finanzierte und jedem Kind ein Taschengeld spendierte. Sponsoren Preise gestiftet Templin (UB). Ein großer Dank der Festival-Organisatoren geht wiederum ans Seehotel, das den Wettbewerb zum wiederholten Male mit verschiedenen Leistungen sponserte. Die Preise für die Kinder stifteten die Sparkasse uckermark, die Firma Uckermark-Grün, das Berliner Gitarrenfachgeschäft Wolf & Lehmann, die Templiner Firma Friedrich und Familie Bohusch. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Templiner Zeitung, Dienstag, 7. Juni 2005 Stimmungsvolle Konzerte erlebt Konzerte Während Arnaldur Arnarson zum ersten Mal in Templin gastierte, ist Uwe Kropinski hier fast zu Hause. Von Sophie Genschow Templin, Dies ist mein erstes Konzert in Deutschland und ich hoffe, nicht das letzte", scherzte Arnaldur Arnarson vor seinem Auftritt in der St. Georgen-Kapelle in Templin. Der gebürtige Isländer war zum ersten Mal Gast des Internationalen Gitarrenfestivals und erstaunte sein Publikum als erstes mit fließendem Deutsch, das noch aus Schulzeiten hängen geblieben" sei. In seinem eineinhalbstündigen sehr stimmungsvollen Solokonzert begann Arnarson mit aus Spanien stammenden Stücken aus dem 16. Jahrhundert und führte die Zuhörer dann quer durch die europäische Musikgeschichte, bis er mit einem Werk des Argentiniers Carlos Guastavino den Abend beendete. Dass die Georgen-Kapelle nicht bis auf den letzten Platz gefüllt war, störte den Musiker nicht. Die Qualität des Publikums sei nicht von der Anzahl der Besucher abhängig, sondern vom Interesse und der Stimmung sagte er. Auch im Dominikanerkloster war das sehr schöne Konzert", so die Leiterin der Einrichtung Ingrid Bruns, nicht so besucht wie erhofft. Sie führte dies auf mangelnde Werbung zurück. Auf seinen Bekanntheitsgrad konnte am Sonnabend im Seehotel Uwe Kropinski setzen, der schon zum siebenten Mal beim Templiner Gitarrenfestival mitwirkte. Dass in einem Nebenraum laute Volksmusik ertönte, brachte den vorwiegend improvisierenden Künstler nicht aus der Ruhe. Solche Sachen verleihen einem Konzert erst die Besonderheit", erklärte er. Tatsächlich gelang Kropinski wieder ein mitreißendes Konzert. Vor dem langen Abschlussbeifall hatte das Publikum auch während des einen oder anderen Stückes schon seiner Begeisterung mit Szenenapplaus" Ausdruck verliehen und die außerordentlichen Fähigkeiten des genreübergreifend spielenden Kropinski bejubelt, der neben seinen Gitarren auch immer wieder diverse Rhythmusinstrumente und die eigene Stimme gekonnt einsetzt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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